Die Sozialwirtschaft steht vor einem Wendepunkt. 63% aller Einrichtungen bezeichnen den Fachkräftemangel als ihre größte existenzielle Herausforderung – gleichzeitig erwarten 44% der Organisationen für 2025 ein Defizit. Diese Zahlen aus dem aktuellen Trendbarometer Sozial- und Gesundheitswirtschaft zeigen: Wer seine Organisation nicht aktiv weiterentwickelt, riskiert seine Zukunftsfähigkeit. Doch klassische Unternehmensberatung greift in der besonderen Welt der Wohlfahrtspflege oft zu kurz. Die Sozialwirtschaft braucht eigene Wege – partizipative Ansätze, die Menschen mitnehmen und nachhaltige Veränderung ermöglichen.
Der Stifterverband hat Ende 2025 sein aktualisiertes Framework "Future Skills 2030" veröffentlicht – und die Ergebnisse sind hochrelevant für Führungskräfte und Organisationen in der Sozialwirtschaft. Denn während sich andere Branchen bereits intensiv mit Zukunftskompetenzen auseinandersetzen, steht die Sozialwirtschaft vor einer besonderen Herausforderung: Sie muss nicht nur mit dem technologischen Wandel Schritt halten, sondern gleichzeitig ihre soziale Mission erfüllen, mit knappen Ressourcen wirtschaften und den Fachkräftemangel bewältigen.
Fachkräftemangel, Burnout und Teams, die zwischen Bürokratie und Menschlichkeit aufgerieben werden – die Sozialwirtschaft steht unter enormem Druck. Trotzdem heißt es oft: „Innovation? Bei uns geht’s um Menschen, nicht um Profit.“
In dieser Folge spricht Thomas Schönweitz über die Bedeutung und Herausforderungen von Digitalstrategien in der Sozialwirtschaft. Er erläutert, warum Digitalisierung zunächst als Mehrbelastung wahrgenommen wird, aber langfristig Entlastung und Effizienzgewinne bringt. Schwerpunkte sind der aktuelle Stand in der Branche, typische Stolpersteine, die Rolle der Organisationskultur sowie praxisnahe Tipps für gelingende digitale Transformation. Dabei betont er, wie wichtig eine strukturierte, partizipative Herangehensweise und kontinuierliche Begleitung sind, um Mitarbeitende mitzunehmen und erfolgreiche Veränderungsprozesse zu ermöglichen. Die Folge zeigt Wege auf, wie soziale Träger mit Digitalstrategien zukunftsfähig und resilient aufgestellt werden können.
Die Sozialwirtschaft steht vor enormen Herausforderungen: Budgetkürzungen, Fachkräftemangel und steigende Kosten zwingen Organisationen zum Umdenken. Digitalisierung kann hier der Schlüssel zur Lösung sein – wenn sie richtig angegangen wird.
Ein Gespräch mit Gerhard Müller über Resilienz, NATO Host Nation Support und die Verantwortung der Zivilgesellschaft
Ich hatte Zeit. Während ich mir die Zeit vertrieb und darauf wartete, dass meine Frau mit ihrem Friseurtermin fertig ist, schlenderte ich in eine Buchhandlung. In der Auslage fiel mir das aktuelle Buch "Deutschland im Ernstfall" von Ferdinand Gehringer und Johannes Steger in die Hände.
In dieser Diskussion wird die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Sozialwirtschaft beleuchtet. Thomas Schönweitz erklärt, wie KI seit über zehn Jahren in verschiedenen Anwendungen genutzt wird und welche Herausforderungen die Sozialwirtschaft derzeit bewältigen muss. Er betont die Notwendigkeit, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und die Mitarbeiter zu entlasten. Zudem wird die Bedeutung von Investitionen in KI und die zukünftige Entwicklung des Internets thematisiert. Praktische Anwendungen von KI in der Sozialwirtschaft werden anhand von Fallstudien vorgestellt, und es wird auf die Wichtigkeit von Datenqualität und APIs hingewiesen.
In diesem Podcast sprechen Thomas Schönweitz und Kim Raab über das Thema Fördermittel und das notwendige Mindset, um erfolgreich Fördermittel zu akquirieren. Kim Raab, eine erfahrene Fördermittelberaterin, teilt ihre Einsichten über die Rolle von Fördermitteln im Sozialbereich, die Veränderungen im Fördermittelbereich, die Bedeutung von Beziehungsarbeit und Transparenz sowie Tipps für die erfolgreiche Fördermittelakquise. Sie diskutieren auch die Herausforderungen im Projektmanagement und die Notwendigkeit, die internen Hausaufgaben zu machen, bevor man Förderanträge stellt. Der Podcast bietet wertvolle Einblicke und Perspektiven für alle, die im Bereich Fördermittel tätig sind.
In dieser Folge von „Wirkungshebel“ spricht Thomas Schönweitz, Geschäftsführer von whitespring, darüber, warum Innovation in der Sozialwirtschaft nicht mit einer guten Idee beginnt, sondern mit den richtigen Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt steht das LISA-Modell – Learning, Ideation, Sharing und Acting. Es zeigt, wie aus Inspiration und Austausch tatsächlich konkrete Lösungen entstehen.
Die Kreativität Ihrer Mitarbeitenden ist der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit Ihrer Organisation – doch die meisten Unternehmen der Sozialwirtschaft lassen dieses Potenzial ungenutzt liegen. Das LISA-Modell zeigt Ihnen, wie Sie systematisch eine Kultur der Innovation aufbauen, die nicht nur Ihre Mitarbeitenden entlastet, sondern auch nachhaltig bessere Lösungen für Ihre Zielgruppen schafft.
Die Sozialwirtschaft steht vor beispiellosen Herausforderungen: demografischer Wandel, Fachkräftemangel, digitale Transformation und gleichzeitig der Anspruch, menschenzentrierte Lösungen zu entwickeln. Während viele Organisationen auf externe Berater oder teure Technologien setzen, übersehen sie oft die wichtigste Ressource: die Kreativität und das Wissen ihrer eigenen Mitarbeitenden.
Das LISA-Modell – entwickelt aus über 15 Jahren Erfahrung in der Innovationsbegleitung – bietet einen systematischen Ansatz, um diese verborgenen Potenziale zu aktivieren und eine nachhaltige Innovationskultur aufzubauen.
In dieser Folge von „Wirkungshebel“ spricht Thomas Schönweitz, Geschäftsführer von whitespring, über die Schlüsselrolle der Digitalisierung in der Sozialwirtschaft und warum technischer Fortschritt allein nicht ausreicht. Im Fokus stehen wirkungsvolle Strategien für Veränderungen, praxisnahe Projekte zur Mitarbeiterentlastung und die Herausforderungen des demografischen Wandels. Erfahren Sie, wie soziale Einrichtungen durch gezielte digitale Lösungen nicht nur ihre Effizienz steigern, sondern auch die Zufriedenheit und Bindung ihrer Mitarbeitenden erhöhen. Lernen Sie, wie der Change-Prozess gelingen kann und welche Faktoren für eine erfolgreiche Transformation entscheidend sind.
Wie 13 klare Kriterien die Transformation öffentlicher Services revolutionieren und was die Sozialwirtschaft daraus lernen kann
Einleitung: Deutschland digitalisiert seine Verwaltung – endlich systematisch
Nach Jahren des digitalen Stillstands wagt Deutschland einen entscheidenden Schritt: Mit dem Servicestandard auf servicestandard.gov.de setzt die Bundesregierung erstmals verbindliche Maßstäbe für die Entwicklung digitaler Verwaltungsservices. Was in Großbritannien bereits seit 2014 erfolgreich praktiziert wird, kommt nun auch nach Deutschland – ein strukturiertes Framework, das Bürgerservices tatsächlich nutzbar macht.
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